AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Manfred Eggers – Camper – Wohnmobil – Vermietung

1. Anzuwendendes Recht, Stellung des Kunden, Vertragsinhalt

Gegenstand des Vertrages ist ausschließlich die Nutzung eines gemieteten Reisemobils oder eines Campingbusses VW T6 California Ocean. Zwischen dem Vermieter Manfred Eggers, Kornkamp 46a, 22926 Ahrensburg und dem Mieter kommt ein Mietvertrag zustande, auf den ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland, und zwar in erster Linie die Bestimmungen dieses Vertrages, ergänzend die gesetzlichen Vorschriften über den Mietvertrag, Anwendung finden.

Der Nutzer gestaltet seine Fahrt selbst und setzt das Fahrzeug eigenverantwortlich ein. Der Eigentümer schuldet keine Reiseleistungen und insbesondere keine Gesamtheit von Reiseleistungen. Die gesetzlichen Bestimmungen über den Pauschalreisevertrag, insbesondere der §§ 651a-l BGB finden auf das Vertragsverhältnis weder unmittelbar noch entsprechend Anwendung. Bestandteil des Nutzungsvertrages ist auch das vom Nutzer und dem Eigentümer vollständig auszufüllende und zu unterschreibende Einweisungs-, Übernahme- und Rückgabeprotokoll. Mehrere Nutzer haften als Gesamtschuldner. Die gemieteten Fahrzeuge werden ausschließlich für private Zwecke, Urlaubsreisen, Events u.ä. genutzt. Untersagt sind z.B. Transporte von ( Möbeln, Baustoffen, Gartenpflanzen usw. Rockevents sind ebenfalls von der Vermietung ausgeschlossen.

Wird im Nachhinein eine Zweckentfremdung festgestellt, ist der Mieter zu Schadensersatz verpflichtet.

2. Vertragsabschluss, Rücktritt, Schadensersatzpflicht

Der Mietvertrag ist nur bei schriftlicher Bestätigung durch den Eigentümer verbindlich. Die Leistungspflicht des Eigentümers bezieht sich nur auf ein Fahrzeug der vereinbarten Preisgruppe, nicht auf einen bestimmten Fahrzeugtyp/bestimmtes Modell oder eine bestimmte Ausstattung oder Variante, sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart ist. Der Eigentümer gewährt dem Nutzer ein Rücktrittsrecht, wenn er den dadurch entstehenden finanziellen Schaden nach Maßgabe nachfolgender Pauschalisierung erstattet:

30% des Brutto-Nutzungsentgelts vom Tag des Vertragsschlusses bis 51 Tagen vor vereinbarten Mietbeginn

50% des Brutto-Nutzungsentgelts vom 50. bis 31 Tage vor vereinbarten Mietbeginn

75% des Brutto-Nutzungsentgelts vom 30. bis 21 Tage vor vereinbarten Mietbeginn

90% des Brutto-Nutzungsentgelts vom 20. bis 11 Tage vor vereinbarten Mietbeginn

100% des Brutto-Nutzungsentgelts ab 10 Tage vor vereinbarten Mietbeginn

Wird das Fahrzeug nicht am vereinbarten Abholtag ( Tag und Uhrzeit ) übernommen, ist der Vermieter zur sofortigen Kündigung des Mietvertrags bei voller Schadensersatzpflicht des Nutzers berechtigt. Der Vermieter ist auch zur Schadensminderung nicht verpflichtet, zu versuchen das Fahrzeug anderweitig anderen Nutzern anzubieten, solange der Nutzer nicht schriftlich mitgeteilt hat, dass er das Fahrzeug auch für die Restmietzeit nicht mehr übernehmen und stattdessen Schadenersatz nach Ziffer 4 leisten wird.

 

 

3. Mietzeitraum, Übergabe, Rückgabe

Der Mietzeitraum erstreckt sich von der vereinbarten Übernahme des Fahrzeugs bis zur endgültigen Rückgabe. Die Rückgabe des Fahrzeugs hat bis zur im Mietvertrag festgehaltenen Uhrzeit zu erfolgen. Wird die Mietzeit überschritten werden je angefangener Stunde 45,00 € berechnet. Wird durch das Überziehen der Mietzeit eine Anschlussvermietung verhindert, so ist der derzeitige Mieter außerdem für den entstandenen Schaden ausgleichspflichtig. Die Mindestmietdauer während der Haupt.- und der Nebensaison beträgt 3 Tage.

Der Abhol..- und der Rückgabetag wird von uns als halber Tag berechnet.

Die Übergabe und die Rückgabe des Fahrzeugs ist der Firmensitz Kornkamp 46a, 22926 Ahrensburg.

Es kann vorkommen, dass ein Fahrradträger am Fahrzeug montiert ist, obwohl dieser nicht vom Nutzer gebucht wurde. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, ist der Vermieter aber nicht verpflichtet den Fahrradträger vom Fahrzeug zu montieren. Der Fahrradträger wird dem Nutzer dann auch nicht berechnet.

Spätestens bei der Übergabe hat der Nutzer seinen gültigen Personalausweis und den Führerschein zur Feststellung seiner Identität und der Fahrerlaubnis beim Vermieter vorzulegen. Kopien dieser Dokumente werden nicht akzeptiert. Sollte dieses nicht geschehen, so kann keine Übergabe des Fahrzeug stattfinden.

Unsere Öffnungszeiten: Montag – Freitag von 8.00 – 16 Uhr, samstags und sonntags nach Vereinbarung. Ist nichts anderes vereinbart muss die Übergabe am ersten Miettag zwischen 8.00 Uhr – 10.30 Uhr stattfinden, und die Rückgabe am letzten Miettag zwischen 14.00-16.00 Uhr. Das Abstellen des Fahrzeugs am Firmensitz außerhalb unserer Geschäftszeiten ist nicht zulässig. Für die daraus entstehenden Schäden haftet der Nutzer.

 

 

4. Preise / Nutzungsbedingungen

Gültigkeit haben die zur Zeit des Vertragsabschlusses auf www.california-dream.de angegebenen Preise. Diese enthalten eine Mehrwertsteuer in Höhe von 19 %.

Die Preise unterscheiden sich zwischen Haupt.- und Nebensaison und sind unter www.california-dream.de einsehbar.

Optional kann dazu gebucht werden. Die Preise finden Sie auf der genannten Internetseite.

Ab einer Mietzeit von 15 Tagen erhalten Sie einen Rabatt von 5% auf den Gesamtmietpreis.

Ab einer Mietzeit von 22 Tagen erhalten Sie einen Rabatt von 10% auf den Gesamtmietpreis.

Wir berechnen keine Kilometerpauschale.

Bei jeder Anmietung fällt zusätzlich eine einmalige Servicepauschale laut gültiger Preisliste an.

Diese beinhaltet: Betriebsbereite Bereitstellung, Fahrzeug gereinigt, Kraftstofftank gefüllt, Einweisung, Fahrzeugübergabe und Rücknahme, 4 Warnwesten, 1 Gaskartusche, Frischwasserbefüllung, Stromkabel, Adapterkabel, Handbesen, Warntafel für Fahrräder.

Der Mieter trägt alle Kosten für Kraftstoff, Maut, Parken, Campingplätze, Stellplätze, Fähren, Bußgelder und Strafgebühren, die mit der Nutzung des Fahrzeuges während des Mietzeitraums entstehen. Bußgelder oder Strafgebühren die aus vom Vermieter zu verantwortenden Zustand des Fahrzeuges resultieren, trägt dieser selbst. Für die Bearbeitung von Strafmandaten, Parktickets und Blitzern wird eine Bearbeitungsgebühr von 18,00 € per Vorfall erhoben.

Eine Reinigungspauschale fällt nur dann an, wenn das Fahrzeug von innen und außen wie folgt beschrieben, nicht gereinigt ist.

Dazu müssen die Möbelausstattung, die Kühlbox, die Spüle, das Geschirr, bzw. die Geschirrbox und die Gaskartuschenkocher, sonstige Kocher (z.B. Gasgrill) oder sonstige überlassene Camping-und Küchenausstattungen sowie weitere Mietgegenstände (Transportkisten, etc.) sauber,fettfrei gereinigt und ausgewischt sein. Polster-Verschmutzungen (Klappstühle,Schonbezüge, Sitze/Sitzbank, Liegepolster, Komfortauflage, Dachhimmel, Innen-Seitenwände, Velourteppiche) müssen beseitigt werden.

Der Abwassertank ist vor Rückgabe zu leeren.

Bei der Außenreinigung muss das Fahrzeug frei von Insektenrückständen auf den Scheiben sein, sowie die Beseitigung von groben Schmutz am Fahrzeug. Eine Reinigung durch eine Waschanlage oder eines Hochdruckreinigers ist nicht zulässig.

Sollte der Nutzer der genannten Reinigung nicht nachkommen, erheben wir 120,00 € für die Reinigung. Diese wird von der Kaution einbehalten.

Haustiere sind grundsätzlich erlaubt. Sollte schriftlich bei der Buchung etwas Abweichendes vereinbart worden sein, fällt eine zusätzliche Haustier- Reinigunspauschale von 49,00€ bei Mitnahme von Haustieren an. Für geeignete Transportsicherung des Tieres ist der Nutzer selbst verantwortlich.

WICHTIG: sämtliche Tierhaare müssen vom Nutzer vor Rückgabe komplett entfernt sein.

Zur Haustierbeförderung werden von uns ausschließlich dafür vorgesehene Fahrzeuge bereitgestellt.

Wird das Fahrzeug nicht vollgetankt zurückgegeben, wird jeder fehlende Liter Diesel mit 2,20 € berechnet. Der Gesamtbetrag wird von der Kaution einbehalten.

Das Rauchen im Fahrzeug ist untersagt. Bei nicht Einhaltung des Rauchverbots werden

500,00 € von der Kaution einbehalten um das Fahrzeug durch ein Ozongerät zu reinigen.

Der Nutzer verpflichtet sich, vor Antritt der Fahrt an einer ausführlichen Fahrzeugeinweisung des Einweisenden teilzunehmen. Vor Reiseantritt sind sämtliche Funktionen des Fahrzeugs durch den Nutzer zu prüfen.

 

5. Zahlung

Zahlungen aus dem Nutzungsvertrag sind wie folgt fällig:

1.Anzahlung 25% des vereinarten Mietpreises  bei Vertragsabschluss.

2.Der Restbetrag ist vier Wochen vor Abholung zu überweisen.

Zahlungen sollten per Überweisung erfolgen. Ausnahme: Sehr kurzfristige Buchungen. In diesem Fall wird die bar übergebene Kaution nach Rückkehr per Überweisung zurück gezahlt.

Die vom Nutzer zu leistende Kaution beträgt 800,00€ und dient als Sicherheit für alle Ansprüche des Eigentümers aus und im Zusammenhang mit dem betroffenen Fahrzeugnutzungsverhältnis.

Die Kaution von 800,00 € ist auch im Vorfeld zu überweisen, wenn ein Urlaubsschutzpaket oder eine andere Kautionsversicherung abgeschlossen wird. Der Kautionsbetrag wird im Mietvertrag quittiert. Die Rückzahlung der Kaution findet zwischen dem 7. – 14. Tag nach der Fahrzeugrückgabe statt.

Dies befreit den Mieter aber nicht von der Haftung bei versteckten Mängeln und Beschädigungen die durch den Vermieter im Nachgang festgestellt werden. Hier gelten dann die allgemeinen gesetzlichen Vorgaben.

5a. Versicherungsschutz und Selbstbeteiligung

Das Fahrzeug ist gemäß den jeweilig geltenden Versicherungsbedingungen wie folgt versichert: Haftpflichtversicherung: Sach- und Vermögensschäden: bis zu 50 Mio. €; Personenschäden je geschädigte Person: max. 8 Mio. €.

Selbstkostenbeteiligung:

1. Bei Vollkaskoschäden gilt 1000,00 € je Schaden als vereinbart.

2. Bei Teilkasko-Schäden eine Selbstkostenbeteiligung von 300 € je Schaden.

6. Obhutspflicht, Sorgfaltspflicht, Führerschein

Der Mieter unterliegt gegenüber der Mietsache der Sorgfaltspflicht und ist verpflichtet, sich an die Betriebsanleitungen des Fahrzeugs und der sich im und am Fahrzeug befindenen Geräte und Teile zu halten. Der Mieter hat das Fahrzeug sorgsam zu behandeln und die technischen Regeln zu beachten.

Das Fahren ist nur mit gesicherter Gasflasche bzw. entriegelter Gasflasche zulässig.

Eine Teilnahme des Fahrzeugs an motorsportlichen Veranstaltungen, sowie Offroad-Einsätze sind nicht erlaubt. Zudem dürfen auch keine explosiven, entzündbaren, giftige oder sonst gefährliche Stoffe, zur Begehung von Zoll- oder sonstigen Vergehen/Straftaten,

auch wenn diese nur nachdem Recht desTatortes mit Strafe bedroht sind, zu verwenden oder einzusetzen, oder mit dem hierfür nicht vorgesehen sind.

Beim verlassen des Fahrzeugs ist die Wegfahrsperre einzuschalten und das Fahrzeug ordnungsgemäß zu verschließen. Der Mieter verpflichtet sich an die jeweiligen

Verkehrsvorschriften der Länder zu halten. Dabei darf das Fahrzeug nur innerhalb der europäischen Union sowie die Schweiz, Andorra, Island, Norwegen, Kroatien, Mazedonien, Albanien, Bosnien Herzegowina genutzt werden. Das Reiseziel muss dem Vermieter vor Antritt der Fahrt schriftlich mitgeteilt werden. Fahrten in folgende Länder ( Polen, Lettland, Litauen, Estland, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Marokko, Tunesien ) sind nicht gestattet.

Der Nutzer muss ein Mindestalter von 23 Jahren erreicht haben und im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis 3 /B sein.

Zusätzliche Fahrer, die keinen Führerschein vorgelegt haben, werden als Fahrberechtigte gestrichen.

7. Schäden und Reparaturen

Verschleißschäden gehen grundsätzlich zu Lasten des Eigentümers, wenn sie nicht auf unsachgemäße Behandlung zurückzuführen sind. Werden unterwegs Schäden festgestellt, so ist der Eigentümer schriftlich oder fernmündlich unverzüglich zu unterrichten. Sollte eine Reparatur notwendig sein, ist das Fahrzeug bevor weitere Schäden eintreten können, unverzüglich abzustellen und eine Weiterfahrt –auch bis zur nächsten Werkstatt –nur nach Zustimmung des Eigentümers zulässig. Dies gilt nicht, wenn nach der Art des Schadens ein Folgeschaden auszuschließen ist. Sollte der Nutzer das Fahrzeug in eine Werkstatt bringen, so ist der Eigentümer unverzüglich und vor Erteilung des Reparaturauftrages zu informieren. Die Genehmigung der Reparatur ist abzuwarten. Reparaturkosten übernimmt der Eigentümer nur, wenn die Reparatur vorher durch ihn genehmigt wurde und nur gegen Vorlage entsprechender Belege. Bei Fahrzeugschäden über einer Bagatellgrenze von 50 € hat der Nutzer darüber hinaus unverzüglich einen Schadensbericht mit Schadenhergang und Beschreibung des Schadensbildes per E-Mail an den Eigentümer zu senden.

Steinschläge (Scheibe) : Aus haftungstechnischen Gründen werden Steinschläge in Scheiben bei Wohnmobilen nicht repariert, sondern es muss die Scheibe ausgetauscht werden. Die anteiligen Kosten (Selbstbeteiligung Teilkasko 300 €) trägt der Nutzer.

Reifenschäden : Während der Fahrt auftretende Reifenschäden gehen zulasten des Nutzers. Kosten für Abschleppdienst und Reifenmontage müssen vom Nutzer nicht übernommen werden, soweit die abgeschlossene Schutzbriefversicherung diese Kosten übernimmt. Materialkosten, Reifen und Montagekosten müssen vom Nutzer bezahlt werden.

Markise: Die Markise ist nur als Sonnenmarkise zu nutzen und stellt keinen Schlechtwetterschutz (bspw. Regen, Sturm, Gewitter, etc.) dar. Zur Vermeidung von Beschädigungen der Markise ist folgendes zu beachten: Die Markise nie bei Wind und/oder Regen benutzen und im ausgefahrenen Zustand nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Die Kosten für eine neue Markise mit Montage können den Kautionsbetrag übersteigen!

Falsche Befüllung des Wasser-und Dieselkraftstofftanks: Das Wassersystem kann, wenn unsachgemäß Dieselkraftstoff in den Tank gefüllt wurde, nicht gereinigt werden. Es muss komplett ausgetauscht werden. Dies betrifft in der Regel Tanks, ggfs. Boiler, Pumpe, Wasserhähne und Leitungen. Die Kosten sind vom Nutzer zu tragen. Ebenso haftet der Nutzer für alle daraus resultierenden Schäden.

Wird falscher Kraftstoff getankt, darf der Motor nicht mehr gestartet werden.

Zur Schadensminderung ist der Nutzer verpflichtet zunächst im Zusammenwirken mit dem Vermieter zu klären, ob über die

abgeschlossene Schutzbriefversicherung Leistungen wie Hotelübernachtung, Ersatzfahrzeug (PKW) Fahrzeugrückholung, Bahnrückreise etc. zu erlangen sind. Soweit solche Leistungen reichen, dienen diese zur Entlastung des Vermieters.

8. Verhalten bei Unfällen, Unfallbericht

Bei Verkehrsunfällen hat der Nutzer alle Maßnahmen einzuleiten, um die Beweissicherung (Unfallhergang) und die Schadenersatzansprüche des Eigentümers gegen Dritte zu gewährleisten. Der Nutzer hat unbedingt die Polizei zu verständigen. An

Ort und Stelle ist das Eintreffen der Polizei abzuwarten. Gegnerische Ansprüche dürfen nicht anerkannt werden.

Schuldanerkenntnisse dürfen nicht abgegeben werden. Selbst bei geringfügigen Schäden ist dem Eigentümer ein Bericht unter Vorlage einer Skizze, bzw. geeigneter Fotos, zu erstatten. Der Unfallbericht muss insbesondere Namen und Anschriften der beteiligten Personen, Fahrzeuge, amtliche Kennzeichen, bekannt gegebene Versicherungsnummern sowie Namen und Anschriften von Zeugen enthalten und ist unverzüglich an den Eigentümer schriftlich, oder per E-Mail, zu übermitteln. Ein vom Nutzer unterzeichnetes Original des Unfallberichts ist bei Rückgabe des Fahrzeuges an den Eigentümer zu übergeben. Ist das Fahrzeug nicht mehr verkehrssicher, ist der Eigentümer sofort zu unterrichten. Auch bei Brand, Entwendungs- und Wildschäden sind vom Nutzer unverzüglich der Eigentümer und die zuständige Polizeibehörde zu unterrichten. Nach Möglichkeit sind Fotos zur Beweissicherung zu fertigen.

9. Haftung des Nutzer, Pflichtendes, Nutzers, Fahrzeugausfall, Schadensbehebung, Rückbringverpflichtung

Der Nutzer haftet für alle von ihm verschuldeten Schäden, einschließlich des Totalverlustes des Fahrzeugs. Insbesondere für alle durch das Ladegut oder unsachgemäße Behandlung wie z. B. schlechtes Verstauen oder ungenügenden Verschluss entstehende Schäden haftet der Nutzer ohne Begrenzung. Soweit der Schaden durch eine Versicherung, insbesondere von den Versicherungen nach Ziffer 8 ausgeglichen wird wirkt dies zugunsten des Nutzers, wobei die Eigenhaftung in Höhe der in Ziffer 8 ausgewiesenen Selbstbeteiligung bestehen bleibt. Eine Eigenhaftung des Nutzers

tritt mangels Zahlungspflicht einer Versicherung vor allem ein, wenn der Nutzer den Schaden durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt hat oder der Schaden durch alkohol- oder drogenbedingte Fahruntüchtigkeit entstanden ist. Das gleiche gilt regelmäßig für Schäden, die durch Nichtbeachten der Durchfahrtshöhe gemäß § 41 Abs. 2 Ziff. 6 StVO verursacht werden, oder wenn der Nutzer das Fahrzeug nicht bestimmungsgemäß verwendet oder an andere, nicht befugte Personen weitergibt oder gegen die Bestimmungen beim Verhalten nach Verkehrsunfällen verstößt. Pflichten des Nutzers: Bei Fahrzeugausfall muss sich der Nutzer um die Schadensbehebung kümmern. Der Eigentümer ist unverzüglich zu kontaktieren und die weitere Vorgehensweise abzustimmen. Es besteht eine Rückbringverpflichtung des Nutzers. D.h.,das Fahrzeug muss vom Nutzer, soweit nicht anders schriftlich vereinbart wurde, zum Übergabeort zurückgebracht werden. Die Schutzbriefversicherung (Notrufnummer) ist zu nutzen.

Leistungen der Schutzbriefversicherungrung können in Abstimmung mit dem Schutzbriefversicherer in Anspruch genommen werden (z.B. Hotelübernachtungen, Ersatzfahrzeug (PKW) für Heimreise usw.). Bei sonstigen Mängeln, welche während der Nutzungszeit auftreten (z.B. Ausfall Heizung, Toilette, Wasserpumpe usw.) hat der Nutzer eine Mitwirkungspflicht: Ein VW-Autohaus ist nach Möglichkeit aufzusuchen, um den Mangel zu beheben. Eine Abstimmung mit dem Eigentümer ist zwingend erforderlich. Die Kosten der Reparatur werden dem Nutzer bei vorheriger Abstimmung nach Rückkehr komplett erstattet.

Wichtig: Im Falle eines Ausfalls oder auftretender Mängel während der Urlaubsreise, entstehen keine Schadenersatzansprüche des Nutzers gegenüber dem Eigentümer.

Der Nutzer ist verpflichtet, sich über die im jeweiligen Urlaubsland geltenden Verkehrsvorschriften zu informieren (z.B. ADAC oder ACE) und diese einzuhalten (Geschwindigkeitsbegrenzungen, Begrenzungstafeln, Ersatzlampensets usw.).

Kurzfristig vor Übergabe an den Nutzer aufgetretene oder bekannt gewordene Mängel, welche nicht die Fahrtüchtigkeit und Verkehrssicherheit des Fahrzeugs beeinträchtigen, sind wie folgt zu regeln:

  • Der Nutzer übernimmt das Fahrzeug z.B. einen Tag später. In diesem Fall Rückerstattung von 1 Tag.
  • Falls der Nutzer trotz des Mangels die Reise sofort antreten möchte, ist dieser verpflichtet während des Mietzeitraums das Fahrzeug in einer Fachwerkstatt (Achtung: VW– Garantieanspruch beachten) reparieren zu lassen. Dauert die Reparatur länger als 5 Stunden, bekommt der Nutzer einen Tagessatz ersetzt.
  • Alternativ kann der Nutzer, falls möglich und vom Vermieter angeboten, mit dem Fahrzeug zum Übergabestandort kommen und dort reparieren lassen bzw. falls ein Ersatzfahrzeug verfügbar ist, dieses übernehmen.

10. Haftung des Eigentümers

Für durch Versicherungen nicht gedeckte Schäden beschränkt sich die Haftung des Eigentümers bei Sach- und Vermögensschäden auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, es sei denn, dass dabei vertragswesentliche Pflichten verletzt

wurden. Als vertragswesentliche Pflichten in diesem Sinne gelten Pflichten deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen

darf (Kardinalpflichten). Diese Haftungsbeschränkung gilt auch zugunsten von Mitarbeitern des Eigentümers und dessen Vertragspartnern oder sonstigen Erfüllungsgehilfen. Insbesondere werden auch die Rechte des Nutzers nach §§ 536 Abs. 1

und 536 a Abs. 1 BGB ausgeschlossen, soweit kein Verschulden des Eigentümers vorliegt. § 536d BGB bleibt unberührt. Schadenersatzansprüche des Nutzersgegenüber dem Eigentümer

aufgrund von Fahrzeugausfall bzw. auftretender Mängel am Fahrzeug sind ausgeschlossen.

Sollte das Fahrzeug bei Reiseantritt z.B. aufgrund eines Fahrzeugausfalles nicht verfügbar sein, wird der Eigentümer ein anderes Fahrzeug nach Möglichkeit

zur Verfügung stellen. Sollte kein anderes Fahrzeug vorhanden sein, hat der Nutzer das Recht zur sofortigen Kündigung des Nutzungsvertrages. In diesem Falle erhält der Nutzer das Nutzungsentgelt umgehend zurück. Schadenersatzansprüche des Nutzers hieraus gegenüber dem Eigentümer sind ausgeschlossen.

11. Speicherung und Weitergabe von Personendaten

Der Nutzer erklärt sich einverstanden, dass seine persönlichen Daten vom Eigentümer gespeichert werden. Die Weitergabe an Dritte ist jeweils im zweckentsprechendem Umfang zulässig, wenn im Nutzungsvertrag falsche Angaben gemacht werden, das Fahrzeug nicht vereinbarungsgemäß genutzt oder zurückgegeben wird, Ansprüche des Eigentümers nicht ordnungsgemäß erfüllt werden oder wenn wegen gesetzes- bzw. ordnungswidrigem Verhalten gegen den Nutzer oder dessen Mitfahrer ein Verfahren betrieben wird.

12. Schlussbestimmungen, Schriftform,Salvatorische Klausel und Gerichtsstand

Änderungen und Ergänzungen des abgeschlossenen Nutzungsvertrages, eventuelle mündliche Absprachen gelten erst nach schriftlicher Fixierung. Etwaige Vermittler (Reisemobil- Vermietungs- plattforen) sind nicht ermächtigt, Änderungen bereits abgeschlossener Verträge oder Abweichungen von diesen Nutzungsvertragsbedingungen zu vereinbaren. Solche Änderungen werden nur wirksam, wenn sie von uns schriftlich bestätigt worden sind.

Salvatorische Klausel: Sollte eine Vertragsbestimmung unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. Ist der Nutzer ein Unternehmer i. S. v. § 14 BGB, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich- rechtliches Sondervermögen, wird als ausschließlicher Gerichtsstand der Geschäftssitz des Eigentümers für alle Ansprüche, die sich aus oder aufgrund dieses Vertrages ergeben, vereinbart. Gleiches gilt gegenüber Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland haben oder Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort außerhalb von Deutschland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.

Ahrensburger Campervermietung

Inhaber: Manfred Eggers

Kornkamp 46a, 22926 Ahrensburg

Tel.: 04102/472 548

www.california-dream.de